22.06.2018 rss_feed

Berufskollegen gehen Wege gemeinsam

Pilotprojekt Übersicht

Das Schwanzkupieren ist die sicherste Methode, um die befürchteten Schwanzverletzungen zu vermeiden. Eine Veränderung der bisher üblichen Kupierpraxis ist nur möglich, wenn alle Einflussfaktoren und davon ausgehende Risiken erkannt und abgestellt oder zumindest minimiert werden. Um diesen Weg zu gehen, schlossen sich in Thüringen ab Januar 2016 achtzehn Betriebe mit Partnern aus der Beratung und Wissenschaft zusammen. Das Ziel der Wirtschaftsinitiative, die als sog. EIP-Projekt vom TMIL bzw. der TAB unter der Projektnummer 2015 LFE 0020 gefördert wird, war, für sich selbst zu erkunden, was getan werden muss, um langfristig mit unkupierten Tieren arbeiten zu können und dabei auch von den Erfahrungen der Berufskollegen lernen zu können. Ende Juni trafen sich alle Projektpartner zum halbjährlichen Fachgespräch, um direkt voneinander zu erfahren, mit welchen Maßnahmen die Berufskollegen gute oder auch weniger erfolgreiche Erfahrungen gesammelt haben. Denn die Arbeit in den letzten zwei Jahren zeigte auch, dass selbst wenn Erkanntes im Detail abgestellt wurde, sich nicht immer gleich die erwarteten Erfolge einstellten. Wie umfänglich die Risikoanalyse war, kann aus dem beigefügten Dokument entnommen werden. Auch die SuS berichtete in ihrem aktuellen Heft darüber. Die ersten Betriebe starteten jetzt mit kleinen Gruppen unkupierter Tiere.