17.07.2018rss_feed

IGS Thüringen unterstützt Aufklärungsaktion des TBV zur ASP

-SendungScreenshot Roland MDR

Deutsche Schweinehalter fürchten um ihre Tierbestände. Denn die Ansteckungsherde in Polen und Tschechien rücken immer näher. Schon ein Ausbruch dieser hochansteckenden Viruserkrankungen in Wildschweinebeständen der heimischen Wälder hätte verheerende Auswirkungen. Sollte die ASP Thüringen erreichen, müssten in betroffenen Regionen tausende Tiere gekeult werden, wodurch die Existenz der heimischen Schweinehalter massiv bedroht wäre so die Einschätzung von Udo Große (TBV) während der Aufklärungsaktion am 15. Juli an den Autobahnraststätten Teufelstal Süd und Teufelstal.  Weil der ASP-Virus sogar in luftgetrocknetem Schinken mehr als ein Jahr lebens- und damit ansteckungsfähig ist, besteht die größte Gefahr der Einschleppung in dem Verfüttern von Essensresten an Wildschweine. Besonders hoch ist die Ansteckungsgefahr bei Schweinen, die im Freiland gehalten werden, warnte Roland van Asten (IGS Thüringen) und verteilte Hinweise an Reisende und Fernkraftfahrer.  Der dringende Appell des TBV-Vizepräsidenten Große: Bringen Sie nach Möglichkeit erst gar kein Fleisch aus den betroffenen Ländern mit und wenn doch, verfüttern Sie die Speisereste nicht an Tiere. Lassen Sie keine Speisereste achtlos liegen, sondern entsorgen Sie diese in geschlossenen Mülleimern.  muss sehr ernst genommen werden.

Weitere Informationen zur ASP stehen sind auf der Homepage des BMEL  zu finden.