IGS Aktuelles

BIG Challenge on Tour – Gemeinsam über Grenzen gehen

Im Mai war es wieder soweit: Landwirte waren aktiv im Kampf gegen Krebs. Am 12.05. starteten die Radfahrer zu einer rund 1000 km langen Tour durch Holland und Deutschland. Ausgangspunkt war die holländische Krebsstiftung in Amsterdam, Ziel das deutsche Pendant in Berlin am 19.05. Die Tour ging durch viele Städte und Dörfer, bis die Radfahrer am 17.05. durch Thüringen kamen und dabei Station in Nordhausen machten. Ab 15 Uhr wurden Informationen zu Big Challenge, der Vermarktung regionaler Produkte und viele Informationen zur Landwirtschaft angeboten.Gegen 16 Uhr wurden die Radfahrer auf dem Rathausplatz gebührend empfangen. Bert Kämmerer überreichte Georg Biedemann, Initiator von Big Challenge, im Namen der IGS Thüringen e.V. einen Check in Höhe von 1.000€, der zu 100% der Deutschen Krebshilfe zugute kommen wird.  

Gerhard Schmidt erfährt Wissenswertes über Ferkel
© IGS Thüringen e.V.

Derzeit ganz aktuell, die Arbeit mit Rundfunk, Fernsehen und Tageszeitungen. Dennoch gehört das nicht zum Alltag eines Schweinehalters. Um sich fit machen zu können, organisierte die IGS Thüringen zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Presseworkshop. Gerhard Schmidt aus Menden bekannte gleich zu Beginn Ich rede Klartext und führte zwei Tage durch ein bisher nicht bekanntes Metier. In einem Mitgliedsbetrieb konnte am zweiten Tag das Gelernte bestens angewandt werden. Dass die Wahl der Wörter wichtig ist, wenn wir einem Journalisten oder Verbraucher erklären wollen, wie Schweinehaltung funktioniert, konnte nicht besser als Vor-Ort trainiert werden.   

Aufmerksame Zuhörer in Jena
© Simone Müller

Über unsere Wirtschaftsinitiative zum Aufbau und der Erprobung eines Beratungs- und Managementsystem Caudophagie möchten Thüringer Betriebe am praktischen Beispiel erfahren, wie es gelingen kann, unkupierte Ferkel erfolgreich aufziehen und mästen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die intensive Schulung und Weiterbilder der Tierpfleger. Sie haben durch ihre motivierte sowie sach- und fachgerecht Betreuung einen großen Einfluss auf das Wohlergehen unserer Tiere.

Deshalb haben wir uns mit dieser Weiterbildungsveranstaltung am 11.4.17 in Waltershausen bzw. am 12. April in Jena besonders an die Tierpfleger gewandt. 180 aufmerksame Besucher konnten begrüßt werden und erhielten einn Teilnahmezertifikat.

Einladung und Programm (IGS-Coudophagieprojekt)

Über unsere Wirtschaftsinitiative zum Aufbau und der Erprobung eines Beratungs- und Managementsystem Caudophagie möchten Thüringer Betriebe am praktischen Beispiel erfahren, wie es gelingen kann, unkupierte Ferkel erfolgreich aufziehen und mästen zu können. Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die intensive Schulung und Weiterbilder der Tierpfleger. Sie haben durch ihre motivierte sowie sach- und fachgerecht Betreuung einen großen Einfluss auf das Wohlergehen unserer Tiere.

Deshalb wenden wir uns mit dieser Weiterbildungsveranstaltung am 11.4.17 in Waltershausen bzw. am 12. April in Jena besonders an die Tierpfleger und hoffen auf eine aktive Teilnahme. Es wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt!

Auf Initiative der IGS Thüringen e.V. führte der Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten am 16. Februar 2017 eine öffentlichen Sitzung in der Van Asten Tierzucht GmbH Nordhausen durch. Das Interesse war groß, mehr als 20 Personen nahmen an dem Betriebsrundgang und der daran sich anschließenden Aussprache, die bis in die Nachmittagsstunden dauert, teil, um die in 2016 begonnenen Gespräche zur Situation der Schweinezucht und Schweinehaltung in Thüringen fortzuführen.

Schweinehalter aus Thüringen im Stallgespräch mit Landwirten der MuD-Betriebe (Foto: BLE)

Seit knapp einem Jahr setzen sich 18 Thüringer Schweinehalter innerhalb einer Wirtschaftsinitiative sehr intensiv damit auseinander, wie sie zukünftig schrittweise auf das Kupieren der Schwänze bei Ferkeln verzichten können. Das Thüringer Landwirtschaftsministerium bewilligte Ende 2015 Fördermittel für ein Pilotprojekt, das im Zeitraum von Januar 2016 bis Dezember 2018 gemeinsam mit der Wissenschaft diese Fragestellung bearbeiten wird. Bisher ist das Kupieren der Ferkelschwänze - mit gesetzlicher Ausnahmegenehmigung - noch erlaubt und in der Praxis notwendig da bisher nur auf diese Weisetierschutzrelevante Verletzungen, die durch das gegenseitige Schwanzbeißen verursacht werdenuf ein Mindestmaß minimiert werden können.  Ende November 2016 nutzten sie die Erfahrungen zweier bundesweit agierenden Netzwerke der Modell- und Demonstrationsbetriebe (MuD) Tierschutz (gefördert durch das BMEL; Projektträger BLE; www.mud-tierschutz.de), um aus deren Erfahrungen schöpfen zu können.

Grüne Tage Thüringen 2016: Mit der Kamera auf Tuchfühlung
© IGS Thüringen

Bitte reden Sie mit uns, nicht über uns, so ging die IGS Thüringen e.V. auf die Besucher der Grünen Tage Thüringen vom 16.-18. September in Erfurt zu. Gemeinsam mit der TLL Jena, dem SKBR e.V. und der Besamungsunion Schwein wagten wir auf dem Gemeinschaftsstand Neues mit dem Schweine-Mobil und einer Abferkelbucht mit Ferkelschutzkorb, um zu zeigen, wie moderne Schweinehaltung wirklich ist.

Am 12. Juli hat RTL aktuell Filmaufnahmen aus einem thüringischen Schweinebestand gezeigt, in dem Vorwürfe gegen einen unserer Mitgliedsbetriebe erhoben werden. Die angeblichen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz beruhen u.W. auf Filmaufnahmen, die ohne Kenntnis des Betriebsinhabers bereits vor längerem entstanden sind und auch ausgestrahlt wurden.

Seit dem ist viel passiert. U.a. fand 2015 auf Einladung des Betriebsinhabers eine Betriebsbegehung durch den Thüringer Landtagsausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Forsten mit anschließender Pressekonferenz durch BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN statt.

IGS Thüringen: Blick in einen Schweinestall mit Abluftkaminen

Trotz zahlreicher fundierter Hinweise aus Fachkreisen hat das Thüringer Umweltministerium am 21. Juni 2016 den sogenannten Filtererlass für Thüringen in einer Kabinettsitzung durchgesetzt. 

Trotz zahlreicher fundierter Hinweise aus Fachkreisen hat das Thüringer Umweltministerium am 21. Juni 2016 den sogenannten Filtererlass für Thüringen in einer Kabinettsitzung durch-gesetzt. Betroffen von dieser Regelung sind mittelgroße und große Schweineanlagen und Neuanlagen. Die Bestandsanlagen sollen in den nächsten 24 Monaten von ihren zuständigen immissionsschutzrechtlichen Überwachungsbehörden überprüft werden. Unter bestimmten Voraussetzungen, d.h. je nach Belastungsgrad für Anwohner und Umwelt soll der nach-trägliche Einbau einer Abluftreinigungsanlage angeordnet werden können.